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Meldung | 21.09.2009

CDU/FDP-Koalition wird Arbeitsbedingungen der Polizei deutlich verbessern

Zur Kritik der Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP in Sachsen erklärt Dr. Jürgen Martens, innen- und rechtspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag und stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Sachsen:

"Der Koalitionsvertrag trägt auch im Sinne der sächsischen Polizisten eine deutliche FDP-Handschrift. Wir konnten gleich mehrere wichtige Punkte im Vertrag verankern, die in der 4. Legislaturperiode des Landtages bereits Forderungen unserer Fraktion waren.

Trotz des notwendigen Festhaltens am Personalkonzept bei der Polizei: Mit dem Einstellungskorridor von 300 jungen Beamten wird sich die Polizei in den kommenden Jahren verjüngen. Das ist mehr, als die ehemalige CDU/SPD-Koalition festgeschrieben hatte und auch mehr, als die CDU geplant hatte.

Ein personelles Ausbluten der Polizei wird es daher nicht geben. Im Gegenteil: Die Koalitionspartner haben festgeschrieben, eine an der Sicherheitslage und Aufgabenstellung angemessene und an anderen Ländern orientierte Personalausstattung der Polizei zu gewährleisten. Die flächendeckende Präsenz und Einsatzfähigkeit der Polizei, besonders in den Grenzregionen, wird garantiert.

Auch die Arbeitsbedingungen der Polizei sollen sich deutlich verbessern. So sollen die Einführung des BOS-Digitalfunks und der integrierten Leitstellen konsequent vorangebracht werden. Um das von der Polizei vielfach kritisierte Beschaffungswesen der Polizei im Sinne der Beamten zu verbessern wird angestrebt, es privatwirtschaftlich zu organisieren."

 

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